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Spazieren, spielen und das Panorama geniessen

Erlebnis – «Der Panoramaweg», ein idealer Spaziergang für Familien, mit tollen Info- und Spielelementen und lohnenden Aussichtspunkten 27-07-2020
Spazieren, spielen und das Panorama geniessen-47897

Mit Wanderschuhen oder guten Turnschuhen, einer Windjacke und etwas zu Trinken und zu Essen im Rucksack machen wir uns auf, den Panoramaweg bei Tracouet zu entdecken. Mit meinen zwei Mädchen und einem ihrer Schulfreundin warten wir bei der Talstation

auf eine Freundin und ihre beiden Söhne. Für die Kinder, die alle zwischen 3 und 8 Jahre alt sind, ist schon die Fahrt mit der Gondelbahn ein Highlight. Es wird herumgezappelt, keine Minute wird auf der Sitzbank stillgesessen, schon werden die Nasen ans Fenster gedrückt, um zu sehen, wie die Häuser von Nendaz immer kleiner werden.

Bergfahrt mit der Gondelbahn

Bei der Ankunft auf 2200 m Höhe geniessen wir die kühle Luft. Es tut gut, der Hitze in der Talebene zu entfliehen. Als Überraschung wartet auf die Kinder ein Abenteuerspielplatz mit Rutschbahnen, Schaukeln, einem Feuerwehrauto und einem Riesentrampolin. Die Eltern können es sich derweil auf der Restaurantterrasse gemütlich machen, von wo aus man ein gutes Auge auf die Kinder hat.

Nur : Wie lassen sich die Kinder zum Wandern motivieren, wenn der Ort hier so viel Spass verspricht ? Mit dem Versprechen, dass wir nach dem Wandern ganz sicher genügend Zeit zum Spielen haben werden und auch bestimmt eine Glace auf sie warte, lassen

sie sich schliesslich zum Aufbrechen motivieren.

Los geht es beim Starttor. Mit viel Eifer rennen die Kinder von einer gelben Tafel zu nächsten und machen ein Wettrennen. Als es nach einigen Minuten etwas bergauf geht, holen wir Erwachsene sie wieder ein. Der erste Halt ist eben einem riesigen Tannzapfen aus Holz,

auf dem sich wunderbar herumklettern lässt. Danach wenden die Kinder ihre Aufmerksamkeit der Infotafel zu, wo der Tannenhäher und die Arven vorgestellt werden, die zwischen 1600 und 2400 m wachsen und in der Region zahlreich zu finden sind. Wie viele tausend Arvennüsse der Vogel sammelt, werden wir an dieser Stelle aber nicht verraten – das dürfen Sie bei Ihrem nächsten Spaziergang

auf Tracouet selber herausfinden.

Riesentannzapfen erklimmen

Weiter geht es auf einem schmalen kurvenreichen Weg. «Mama, mir wird fast schwindlig», meint Gwenaëlle. Obwohl der Weg sehr sicher ist, hat sie recht : Der Ausblick, den man über das Rhonetal und die gegenüberliegenden Alpen hat, ist unglaublich. Der nächste Posten befindet sich mitten in den Lawinenverbauungen. Ich möchte von den Kindern wissen, wozu die Barrieren gut sind. « Vielleicht

Absperrungen für die Gämsen ? », meint ein Kind. « Oder ein Kunstwerk ? » rät ein anderes. « Schaut, die sehen nicht alle gleich

aus ! » ruft ein drittes, das besonders gut beobachtet hat. Wir lösen das Rätsel auf und erklären gleichzeitig, welche Gefahren es in den Bergen gibt.



Die tolle Aussicht geniessen

Nach einigen Minuten bergauf gönnen wir uns eine Pause auf einer holzigen Panoramatribüne, auf der wir sogar alle sieben Platz finden. « Ich sehe das Haus von Oma ! », ruft Mathilde begeistert. Nachdem wir die Aussicht bestaunt und einen Schluck Wasser getrunken haben, geht es weiter.

Auf der nächsten Tafel sind die Namen der umliegenden Gipfel eingezeichnet. Wir versuchen, die Berge im Horizont zu finden.

Nach einem letzten kurzen Anstieg erreichen wir den höchsten Punkt der Wanderung. Bei der dortigen Spielstation geht es ums Gleichgewicht. Während die Kleinen auf dem Holzbalken mühelos hinüber balancieren, ist Mama’s Hand auf der Slackline dann doch gefragt.

Nun geht es einige Meter entlang der Skipiste « de la Dent » hinab – die die Kinder vom Winter her kennen – und beim nächsten Posten hüpfen sie geschickt von einer Holzrondelle zur nächsten.



Das Gleichgewicht testen

Weiter unten erspähen wir einen gemütlichen Picknickplatz und weil frische Bergluft ja bekanntlich Appetit macht, legen wir eine Mittagspause ein. Der Spaziergang endet beim Lac Noir, wo auf einem Posten die heimischen Amphibien präsentiert werden.

Mit Feuer und Flamme beobachten die Kinder die Kaulquappen in den Pfützen und halten Ausschau nach Molchen. 



Kaulquappen, Frösche und Molche beobachten

Zurück beim beliebten Spielplatz neben dem Bergrestaurant Tracouet gibt es für die tapferen Wanderer dann natürlich das wohlverdiente Glace, das sie zufrieden auf den Liegestühlen verspeisen. Für den rund 1,8 km langen Rundweg muss mit gut 45 Minuten effektiver Marschzeit gerechnet werden. Da wir uns Zeit gelassen haben und sich die Kinder an den Spielmodulen ausgiebig austoben konnten, waren wir insgesamt 2 Stunden unterwegs.

Die Gondelbahn Tracouet wird zwischen dem 27. Juni und 18. Oktober 2020 betrieben. Während dieser Zeit kann auf dem Panoramaweg auch täglich eine Schatzsuche absolviert werden: Das Abenteuerheft und die anschliessende Belohnung können bei Nendaz Tourisme bezogen werden..Zum Abschluss den Spielplatz und die Sonnenterrasse geniessen

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