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Kirche von Haute-Nendaz

Architektur & Sehenswürdigkeiten

Nachdem die Bevölkerung von Haute-Nendaz dem Gang zur Sonn- und Feiertagsmesse nach Basse-Nendaz irgendwann müde war, beschloss man 1943, eine eigene Kirche zu bauen. Das gesamte Projekt dauerte von der Planung bis zur Realisierung nicht weniger als zehn Jahre.

Während dieser Zeit beteiligten sich sämtliche Dorfbewohner nach Feierabend und manchmal sogar an den Sonntagen am Bau der Kirche. Nichtsdestotrotz verzögerten sich die Arbeiten immer wieder, zum Beispiel weil viele Arbeitskräfte aufgrund der Mobilmachung für den zweiten Weltkrieg oder für den Bau der Staumauern in der Region abgezogen wurden. Wie man erzählt, so wurden die ersten Messen deshalb Sommer wie Winter in einem Gebäude ohne Dach und ohne Fenster abgehalten.

Denn auch noch nachdem die eigentlichen Bauarbeiten abgeschlossen waren, fehlte das Geld für kleinere Arbeiten wie eben den Einbau von Kirchenfenstern. Folglich wurde ein Spendenaufruf an die Bevölkerung gestartet, worauf sich zahlreiche Personen und Familien im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten am Ausbau der Kirche beteiligten. Ihre Namen wurden als Dank in den Glasfenstern, welche die Seligpreisungen abbilden, verewigt. Die Kirchenfester, der Kreuzweg und das grosse Freskogemälde im Chorraum sind übrigens das Werk des Walliser Malers Paul Monier. Bei seinen Arbeiten liess er sich von der in Nendaz angesiedelten Geschichte des Heiligen Michael und des «Pierrier de Dzerjonna» inspirieren.

  • Kostenlose Parkplätze
  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar
  • Für Familien geeignet

Zugänglichkeit

  • Eingeschränkt rollstuhlgängig
  • Parkplatze nichtrollstuhlgängig
www.proinfirmis.ch

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